Weihnachtsbrief 2017

Winterbrief 2016 l

Liebe Mieterinnen und Mieter der kwb, meine Damen und Herren,

ein sehr ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende zu. Man muss kein Hellseher sein, um feststellen zu können: Das kommende Jahr wird kaum weniger Überraschungen bereithalten als das Jahr 2017. Das gilt sicher für ganz viele Bereiche. Für den Bereich, der unsere Arbeit entscheidend bestimmt, haben wir bereits vor Jahren einen schönen Dreiklang gefunden:

 

Bauen * Wohnen * Leben

Diese drei Elemente positiv zu gestalten, ist Ziel unserer täglichen Arbeit. Dabei wollen wir die Chancen, die sich bieten, fest im Blick behalten und uns von den Risiken nicht verunsichern lassen. Es gilt aber auch, bestehende Schwierigkeiten klar zu benennen, um mit allen Beteiligten an einer Verbesserung der Situation zu arbeiten.

Auf folgende Schwierigkeiten wollen wir deshalb hinweisen:

Das Bauen soll mit aller Kraft angekurbelt werden – es fehlen Wohnungen, besonders günstige Wohnungen. Leider fehlt es aber auch an der notwendigen Zahl qualifizierter Handwerker, die diese Wohnungen bauen. Leider fehlt es an Grundstücken und Geld bei den Städten und Gemeinden und leider fehlt es an der Bereitschaft, die Vielzahl preistreibender Normen im Bauwesen zu reduzieren.

Das Wohnen – die Wohnung – ist für jeden von uns der Rückzugsort, an dem wir uns entspannen und ungestört unseren Feierabend und unsere Familie genießen wollen. Es gibt aber immer mehr Personen, die eine Betreuung benötigen, um ihr privates Lebensumfeld zu organisieren: Senioren, die nicht mehr mobil sind, psychisch Kranke, die Schwierigkeiten haben ihren Alltag zu strukturieren, Mieter aus andern Ländern mit einer anderen Wohnkultur und völlig anderen Lebensgewohnheiten. Diese unterschiedlichen Bedürfnisse prallen dort aufeinander, wo man nicht mehr ausweichen kann: im eigenen Wohnumfeld.

Das Leben 4.0 schließlich stellt uns vor die größte Herausforderung. Veränderungsprozesse, die sich früher über Generationen erstreckten, drängen heute in kürzester Zeit explosionsartig in unser Leben. Die Zeit, uns damit ausführlich auseinander zu setzen, haben wir nicht. Veränderungen einfach geschehen zu lassen, ohne Einfluss darauf zu nehmen und die Richtung zu bestimmen, ist aber keine Alternative.

Die kwb hat eine Idee, wie sie mit diesen Herausforderungen umgehen will. Dabei steht folgender Gedanke im Vordergrund.

Wir müssen unser gesamtes Umfeld aktivieren, um diese Herausforderungen zu meistern:

  • die Ansprechpartner bei den Städten, Gemeinden und dem Rheingau-Taunus-Kreis, die uns bereits in der Vergangenheit gerne unterstützt haben,
  • die Hilfeeinrichtungen, wie Diakonie, Caritas, Lebenshilfe und viele andere, mit denen schon jetzt eine intensive Zusammenarbeit besteht,
  • Verbände und Vereinigungen, die unsere Interessen bei der Politik vertreten,
  • Politische Mandatsträger, die für unsere Probleme ein offenes Ohr haben,
  • und natürlich unsere Mitarbeiter, die so gut ausgebildet und engagiert sein müssen wie möglich,

aber vor allem Sie unsere Mieter und Geschäftspartner.

Nur mit Ihrer aktiven Mithilfe und Unterstützung vor Ort können wir den Erfolg unserer gemeinsamen Bemühungen sicherstellen. Dass uns dies gemeinsam gelingt, haben wir in der Vergangenheit oft bewiesen, deshalb ist uns vor der Zukunft nicht bange.

Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und uns allen gemeinsam ein gutes Jahr 2018.

 

Unterschrift Joest 250
Ditmar Joest, Geschäftsführer der kwb Rheingau-Taunus

 

Den Weihnachtsbrief als PDF finden Sie hier


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