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Richtfest in Taunusstein

16 öffentlich geförderte Wohnungen ab Ende 2015

Foto: kwb

„Gott schütze dieses neue Haus und alle, die da gehen ein und aus. Er schütze auch diese Tür vor dem Finanzamt und dem Gerichtsvollzieher.“ Dies wünscht Dachdeckermeister Klaus Clement beim Richtfest einem Bauprojekt der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in der Dresdner Straße in Wehen. Ab Ende kommenden Jahres sollen hier im Baugebiet Freiäcker die Mieter von 16 öffentlich geförderten Wohnungen von diesem Segen profitieren.

 

Darüber hinaus werden sie auch in jeder Wohneinheit über einen barrierefreien Zugang und eine Loggia sowie über einen hohen energetischen Standard verfügen. „Das Haus verfügt über ein nutzerunabhängiges, kontrolliertes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, dreifach verglaste Fenster und eine Dämmung, wie sie heute bei einem Passivhaus Standard ist“, erläutert der ausführende Architekt Armin Bielak. Dazu kommt, dass die Zentralheizung sowie die Warmwasserversorgung mit Holzpellets befeuert werden.

Hoher energetischer Standard

Ditmar Joest, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rheingau-Taunus, lobt die stringente Planung von Architekt Heinrich Lessing, der den Bauplan entworfen hat. „Das Rohrsystem für den Wärmetauscher, der die Wärme der alten Luft der Frischluft zuführt, ist komplett in die Decken integriert“, gibt er ein Beispiel. Darüber hinaus sei das Treppenhaus zentral angelegt und durch ein Oberlicht beleuchtet. Dazu komme, dass auch innerhalb der Wohnungen die Installation mittig angebracht sei, die Wohnräume daher außen liegen können. „Es entspricht der Strategie unserer Stadtentwicklung, Flächen an Ortsrandlagen substanziell zu bebauen, um Wohnraum für mehr Menschen auf kleiner Fläche zu erhalten“, freut sich Bürgermeister Sandro Zehner über den Geschossbau. Zusammen mit einem weiteren Bauprojekt der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft in der Hahner Kleiststraße würde im kommenden Jahr auf diese Weise Wohnraum für rund einhundert Bürger geschaffen, der energetisch auf der Höhe der Zeit sei. An den Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von 4,2 Millionen Euro beteiligt sich die Stadt Taunusstein mit 160 000 Euro. Im Zuge der sogenannten verbundenen Belegung erhält sie dafür von der Wohnungsbaugesellschaft Belegungsrechte für Wohnungen in bereits bestehenden Gebäuden in Taunusstein. „Wenn dort eine Wohnung frei wird, bekommt die Stadt eine Mitteilung und Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein werden bei der Vergabe bevorzugt“, erläutert Ditmar Joest das Prozedere. Die Kostenmiete, die für diesen Wohnraum anfalle, liege ungefähr in einem Bereich zwischen 4,80 und sechs Euro pro Quadratmeter. Im Neubau in der Dresdner Straße wird die Nettokaltmiete hingegen bei 9,50 Euro pro Quadratmeter liegen. Die Größe der entstehenden Wohnungen wird zwischen 68 und 110 Quadratmetern liegen. Sie sind für zwei bis fünf Bewohner angelegt, sodass sie sowohl für junge Paare als auch für Eltern mit Kindern geeignet sind.

VERMIETUNGSINFORMATIONEN

Der Bezug der 16 Mietwohnungen, die derzeit in der Dresdner Straße 20 entstehen, ist zum November 2015 geplant. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft unter der Telefonnummer 06124/708425 an Martin Heinrich wenden.


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